Kleber

 

Wenn man etwas für seine Tiere basteln möchte, kann man nicht immer alles nageln oder schrauben. Manchmal muss man auch kleben. Dafür gibt es verschiedene ungiftige Varianten.

 

Ponal-Holzleim kann beispielsweise verwendet werden. 

 

Mehlkleber eignet sich ebenfalls, wird aber auch gefressen. Daher ist er nicht für dauerhafte Basteleien geeignet, sondern allenfalls, um zernagbares Material miteinander zu verbinden. Mehlkleber wird aus Mehl und heißem Wasser hergestellt, indem man beides miteinander verrührt. Achtung: Klebt höllisch! *grins* Damit kann man die ausgewählten Teile miteinander verkleben. Wenn man Zeit hat, kann man das Gebilde dann zum Trocknen in Heizungsnähe stellen. Wenn's schnell gehen soll, muss es im Backofen gebacken werden, bis alles fest ist.

 

Aus Heißkleber aus der Heißklebepistole kann verwendet werden. Entgegen vieler Gerüchte, ist Heißkleber nicht giftiger, als Ponal. Der Kleber besteht aus Polyamid (PA) und ist in der Regel lösungsmittelfrei. Aus demselben Material werden unter Anderem Laufräder für unsere Nasen hergestellt. Hinzu kommt, dass Polyamid-Schmelzkunststoffe (wie Heißkleber) aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Sie sind theoretisch sogar kompostierbar. 

Es gibt aber auch verschiedene Sorten, daher empfiehlt es sich, beim Kauf kurz auf die Verpackung zu schauen und sich zu informieren, welche Art Schmelzkunststoff es ist. PA und PE sind unbedenklich.

Kletterteil zum Aufhängen

Ich habe einfach vier Äste durchgebohrt und dann ein Sisal-Seil durchgezogen. Dazwischen Knoten gemacht, damit die Äste nicht verrutschen können.

In die Äste habe ich noch kleine Löcher reingebohrt (nicht ganz durch), in die man Futter füllen kann, das die Mäuse dann rauspulen müssen.

Das Ganze hängt an einer Schlaufe in einer Ösenschraube an der Käfigdecke.

(Für eine größere Ansicht, bitte Bild anklicken.)

Ich habe dafür Äste vom Haselnussstrauch verwendet.

Vor der Verwendung habe ich die Äste mit kochendem Wasser übergossen, um Parasiten und andere unerwünschte "Gäste" von draußen zu eliminieren. Das Sisal-Seil kann man übrigens auch in » meinem Shop « kaufen.

Futter- und Trinkplatz

Dafür habe ich Holzreste verwendet. Zuerst habe ich eine Grundplatte genommen und dann drei Lattenstücke aufgeschraubt. Das eine Stück hat oben eine halbierte Kokosnuss aufgeschraubt, in das ich Futter geben kann. Hoch kommen die Mäuse an einem Kokosseil, das darunter an einer Ösenschraube befestigt ist.

Ein anderes Stück ist an den Seiten mit verschiedenen Löchern versehen, in das man Futter stecken kann. Beispielsweise Mehlwürmer oder Zucchinikerne.

Am dritten Lattenstück ist eine Trinkflasche befestigt.

Beschäftigungsfutter

Indem man in vorhandene Einrichtungsgegenstände (z.B. eine Wurzel, einen Baumstumpf oder eine Brücke) mit einem Bohrer kleine Löcher bohrt und mit Futter füllt, kann man die Mäuse dazu animieren, ihr Futter zu erarbeiten. Sie müssen das Futter mühsam herauspulen.

Wissenschaftler fanden bereits heraus, dass erarbeitetes Futter den Mäusen besser schmeckt als einfach im Napf serviertes.

Buddelkiste

SAMLA-Boxen ohne Deckel vom Ikea eignen sich als Buddelkisten hervorragend. Sie sind durchsichtig, so dass man die Mäuse beim Buddeln beobachten kann und man kann sie feucht auswischen bzw. in der Dusche mit heißem Wasser reinigen.

Man kann die Buddelkiste mit verschiedenen Materialien füllen. Zum Beispiel mit Kokoshumus oder Kleintiertorf (bei Rodipet herhältlich).

In meinem Falle habe ich staubarmes Streu (Allspan) und Heu miteinander gemischt und die Kiste damit bis oben hin gefüllt. Dann habe ich noch etwas Futter darin verteilt, damit die Mäuse beim Buddeln und Graben auch kleine Schätze finden.

Dann habe ich die Kiste relativ zentral ins Gehege gestellt und eine Leiter dran gelegt. Dabei sollte man darauf achten, dass die Leiter nicht zu steil steht, um auch schwächeren Gruppenmitgliedern den Ein- und Ausstieg in/aus der Buddelkiste zu ermöglichen.

Die Kiste kam bei meinen Mäusen super an.

Nebenbei bemerkt: Wildmäuse können bis zu 25 m lange Tunnel graben.

Leckerli-Päckchen

Man nehme einfach Zewa, Toilettenpapier oder Taschentücher, fülle Leckerlis rein, nehme sie oben zusammen und binde es z.B. mit Kokosfasern oder anderen Naturbändern zusammen.

Um an die Leckerlis zu kommen, müssen die Mäuse das Papier aufnagen. Am Ende können sie das Papier als Nistmaterial benutzen.

Schnell gemacht, günstig und bietet den Mäusen Beschäftigung und viel Spaß.

Man kann die Päckchen auch aufhängen oder im Streu vergraben.

Etage mit Zaun

Diese Etage mit Zaun ist aus Resten entstanden. Der Zaun besteht aus durchgeschnittenen Mundspateln (kann man in Bastelläden kaufen).

Die Leiter ist eigentlich nicht notwendig, denn Mäuse können auch so prima draufklettern, aber so sieht es schöner aus. Dafür habe ich zwei kleine Ösenschrauben vorne in die Etage geschraubt, in die man die Leiter einhaken kann.

Dadurch, dass ein Zaun drumherum ist, kann man die Ebene einstreuen.

Auf die Ebene kann man z.B. Futter oder Wasser stellen. Auch Häuser oder andere Spielsachen haben darauf Platz.


Eierschachteln

Sie sind aus Pappe und daher ungiftig - und sie werden liebend gerne zernagt. Am Besten füllt man die Schachteln zuerst mit in Taschentücher oder Toilettenpapier eingewickelte Leckerlis (z.B. Kürbiskerne oder Zirbelnüssen), die man dann in die Eierschachtel steckt.

Dazwischen kann man noch ein paar Sämereien verteilen.



Oben drauf - als "Abdeckung" sozusagen - kommt dann noch mehr Nistmaterial. Übrigens: Wenn man einzelnen Lagen der Papiertaschentücher ablöst, haben die Mäuse noch viel mehr Spaß damit.



Und dann klappt man die Eierschachtel zu.



Die Mäuse müssen sie aufnagen, um an den Inhalt zu gelangen. Die meisten Mäuse haben viel Spaß damit. Wenn deine Mäuse es nicht kapieren, kannst du mit der Schere kleine Löcher in den Deckel bohren, in die zwar ihre Schnuten, aber mit der ganze Kopf passt. Sie können sie die Leckereien im Innern besser riechen und werden neugierig.

Mit Leckerlis gefüllte Origami-Schachteln

 

Die Mäuse zu beschäftigen erfordert manchmal ein wenig Kreativität. Die Userin Knusper aus unserem Forum brachte uns auf die Idee, kleine Papier-Schachteln zu falten und mit Leckerlis zu füllen. Die Mäuse zerlegen sie mit Wonne und sind damit eine Weile beschäftigt.

 

Da wissenschaftlich erwiesen ist, dass Farbmäuse hat erarbeitetes Futter dem auf dem Silbertablett vorziehen (Johnson & Gallagher; Johns Hopkins University Baltimore), eignen sich die Origami-Schachteln wunderbar.

 

Eine Faltanleitung findet man hier: Klick!

 

Geeignet ist normales, unbeschichtetes Papier und Zeitungspapier.

KNUFF von Ikea

Der KNUFF von Ikea ist super als Etage inkl. Häuschen geeignet. Man lege den Zeitschriftensammler aus Pappelsperrholz einfach auf die Seite, stecke Nistmaterial rein und fertig.

Oben drauf kann man Futter oder Wasser stellen; innen drin können die Mäuse schlafen.

Bottich zum Aufhängen

Solche Bottiche findet man nahezu auf jedem Trödelmarkt. Er ist eigentlich für Blumen gedacht und hat zwei Ösen, mit denen man ihn aufhängen kann. Etwas Heu oder anderes Nistmaterial hinein und fertig ist das Haus in schwindelnder Höhe.

Am Besten sollte man noch ein Seil oder etwas Ähnliches anbringen, damit den Mäusen das Hineinklettern nicht ganz so schwer fällt.

Aufbewahrungskorb

Im Dänischen Bettenlager fand ich vor Kurzem Aufbewahrungskörbe aus Wasserhyazinthe. Bisher ist mir nichts über eine Giftigkeit bekannt. Vielmehr wird sie in ihrer Heimat von Wasserbewohnern als Grundnahrungsmittel angesehen. Im getrockneten Zustand hatte ich sie schon öfters im Käfig.

Umgedreht ergibt der Korb ein Haus. Aufgehängt ergibt er eine Kuschelschaukel.

Pappröhren-Leckerli-Döschen

Man nehme:

- eine Pappröhre vom Klopapier
- eine Schere
- Leckerlis (z.B. Sonnenblumenkerne)

Schritt 1:
Pappröhre an den Enden jeweils vier Mal einschneiden (immer gegenüberliegend).

Schritt 2:
Die vier so entstandenen Laschen einklappen.

Schritt 3:
In das so entstandene Döschen die Leckerlis füllen. Verschließen.

Schritt 4:
An den Seiten kann man dann noch mit einem Stift oder einem Schraubenzieher kleine Löcher reinstechen. So können die Mausels den Inhalt erschnüffeln.

Schritt 5:
In den Käfig legen oder hängen - fertig.

Die Kuschelsocke

Jede Socke geht irgendwann mal kaputt. Bei Männern schauen irgendwann die Zehen raus  und bei Frauen landet meist eine der beiden Socken in den Weiten des Waschmaschinen-Bermuda-Dreiecks.

Aber man muss Socken nicht wegwerfen. Zum Schutze der Atemwege der Mausels sollten sie nochmal gewaschen werden. Aber dann geht man einfach hin und steckt eine Küchenrollen- oder Klopapier-Pappröhre in den Sockenschaft und legt dieses Gebilde dann in den Käfig.

Durch die Röhre können die Mausels dann in den Socken-Fuß laufen und sich dort einkuscheln. Das ist warm dunkel, aber "atmungsaktiv" und wird von meinen beispielsweise super gern angenommen.

Flaschenhalter

Einen Flaschenhalter kann man günstig und mit wenig Aufwand selbst bauen.
Es ist ganz einfach. Man braucht:

- eine Papp-Klorolle
- Holzdübel
- Ponal-Holzleim
- eine Schere
- eine kleine Trinkflasche

Schritt 1:
Schneide einen schmalen, senkrechten Schlitz in die Papprolle. Er sollte so breit sein, dass das Trinkröhren hineinpasst.

Schritt 2:
Beklebe die Papprolle mittels Leim rundherum mit den Dübeln. Spare den schmalen Schlitz aus.

Schritt 3:
Trocknen lassen.

Schritt 4:
Flasche mit Wasser füllen und einsetzen.

Fertig.

Das Ganze ist durch die Dübel so schwer, dass es frei stehen kann, ohne umzukippen.
Ponal-Holzleim ist ungiftig.

Vielen Dank an zwecke, aus dem Lemmingforum, für diese wunderbare Idee!

Rampen

Rampen kann man ebenfalls sehr einfach basteln. Ein Beispiel dafür habe ich selbst gebastelt. Dafür habe ich ein schmales Brett genommen und oben Schraubhaken eingeschraubt. So lässt sich die Rampe in Ösen oder ins Käfiggitter einhängen.

Für die Lauffläche habe ich ganz einfaches Kokosseil in gleichlange Stücke geschnitten und mit Tackernadeln aufgetackert. Man kann sie aber auch mit Leim aufkleben.

Hängebrücke / Hängeleiter

Auch die kann man selbst basteln. Im Prinzip startet man wie bei der Weidenbrücke: Man schneidet einen geraden Ast in gleichlange Teile. Diese bohrt man ebenfalls auf beiden Seiten durch.

Man zieht ebenfalls Draht hindurch, doch nach jeder "Sprosse" macht man einen Knoten bzw. verzwirbelt den Draht so, dass die Sprosse nicht verrutschen kann.

Oben kann man, wie ich es gemacht habe, auch Karabiner einbauen, so dass man Leiter bequem einhängen kann. Soll es eine Hängebrücke werden, kann man an beiden Enden Karabiner anbringen.

Weidenbrücke

Eine Weidenbrücke kann man ganz leicht selbst bauen. Dazu nimmt man einen recht gerade Asten von eben Weide, Birke, Haselnuss oder einem Obstbaum und schneidet diesen in gleich lange Stücke. An beiden Enden bohrt man dann jeweils ein Loch.

Durch die Löcher zieht man auf beiden Seiten dann Basteldraht und wenn man alle Hölzchen aufgefädelt hat, knotet man die Enden zu. Fertig ist die Weidenbrücke.

Etagen

Etagen kann man selbst sehr einfach bauen. Man braucht einfach eine Holzplatte, ein paar Klopapierrollen und Leim.

Idealerweise nimmt man beschichtete Platten (ich habe z.B. ein Stück Siebdruckplatte verwand). Denn die sind feucht abwischbar.

Dann klebt man die Klopapierrollen der gewünschten Länge unten mit Holzleim fest. Ruhig reichlich Leim verwenden, damit's auch hält.

Anschließend kann man oben z.B. noch ein Geländer aus Holzdübeln o. Ä. ankleben, damit die Etage auch einstreubar ist.

Die Burg

Mittels ein paar kleineren Holzplatten (idealerweise beschichtet), Pappröhren von Klo- oder Küchenpapier und Ponal-Holzleim (ungiftig) kann man ganz tolle Kletterburgen basteln. Man sollte unbedingt im Baumarkt nach Reststücken von Holzplatten fragen. Oft kann man die schon für ein paar Cent bekommen. 

Die Trinkflaschen-Befestigung

Wer kennt das nicht? Da verliert man diesen blöden Draht, der zur Befestigung der Tränke da ist. Oder die Katzen verschleppen ihn, es bricht was ab und plötzlich ist er zu kurz oder man kramt eine Flasche hervor, die man jahrelang nicht benutzt hat und wo der Draht schon lange nicht mehr da ist.

Was macht man denn da bloß? Flasche wegwerfen? Quatsch!

Für Tränken, die oben eine kleine Öse haben, gibt es eine Lösung. Man kann in diese Öse einen Schlüsselring fummeln und an den Schlüsselring einen Karabiner machen.

Das hält besonders bei großen, schweren Tränken bombenfest.
Aber auch für Flaschen ohne Öse gibt es eine Lösung. Ganz normaler Basteldraht kann da Abhilfe schaffen. (Den sollte man ohnehin Zuhause auf Lager haben, finde ich.) Bei sehr großen und schweren Flaschen muss man allerdings wohl auf etwas dickeren Draht zurückgreifen.

Die Klopapier-Rollen

Mit Ponal-Holzleim lassen sich Pappröhren vom Klopapier oder Zewa super zu Pyramiden zusammenkleben. Aber auch andere "abstrakte" Gebilde lassen sich problemlos, schnell und günstig herstellen. Erfahrungsgemäß werden diese Spielzeuge aus kostenlosem Material sogar besser angenommen, als teure Nagerspielzeuge.

Blumentöpfe zum Aufhängen

Blumentöpfe, die an einer Seite abgeflacht sind, um sie aufzuhängen, eignen sich super, als Rückzugsorte. Auf dem Bild ist der "ASKER" von Ikea zu sehen. Es gibt sie in zwei verschiedenen Größen und sie sind sehr beliebt.

Bonbonglas

Ein stinknormales Bonbonglas kann mit Heu gefüllt ein total spannendes und abenteuerliches Gebilde für Mausels darstellen. Gerne wird ein Bonbonglas auch mit Chinchillasand gefüllt angenommen. Es wird gern zum Buddeln oder als Klo benutzt. Bonbongläser kann man bei Ikea oder Kik schon ab 1,- € bekommen.

Körbchen

Ein Körbchen, mit Heu drin, das man an der Käfigdecke aufhängt und mit einem kleinen Seil, zum Reinklettern versieht, wird gerne als Chill-Out-Lounge benutzt.

Aufhängen kann man die Körbchen sehr einfach mit Ösenschrauben und ein bisschen Basteldraht.
Für wenige Cent kann man diese Körbchen auf dem Trödelmarkt kaufen.

Hängematten

Viele Mäuse lieben es, sich in Hängematten zu kuscheln. Diese kann man selbst basteln oder aber z. B. bei mir bestellen.

Sie lassen sich bequem z. B. mithilfe von Ösenschrauben oder Karabinern ins Käfiggitter oder unter die Käfigdecke befestigen. Oder wie Whitesky (Bild) mithilfe von Kokosseilen.

Mini-Kletterwald

Einfach ungiftige Äste (in diesem Fall Korkenzieherhasel) auf eine Holzplatte schrauben und dann in den Käfig stellen (evtl. noch anschrauben, damit nix umfallen kann) und fertig ist der Mäuse-Mini-Kletterwald.

Man kann auch noch Leckerlis dranhängen, so dass auch die faulen Dickbauchmäuse sich trauen. *grins*

Dies ist eine mit page4 erstellte kostenlose Webseite. Gestalte deine Eigene auf www.page4.com